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Wärmedämmung mit Porenbetonsteinen


Dämmung durch Verwendung von Porenbeton

Porenbeton bzw. Gasbeton ist einer der wenigen Werkstoffe, welcher für die Errichtung tragender Elemente des Gebäudes geeignet ist und gleichzeitig hervorragende Wärmedämmwerte darstellt und leistet.

Die einheitlich poröse Struktur ist das Geheimnis der guten Wärmedämmung des Materials. Im konkreten Fall der Klasse 400 kann man getrost sagen, dass etwa 80% des Porenbeton Luft ist. Es ist bekannt, dass die Luft ein sehr guter Isolator von Wärme (der beste Isolator ist ein Vakuum) ist.  Minimale Poren die Luft enthalten sind für hervorragende Wärmedämmung des Materials verantwortlich.

Die Maßeinheit für Thermoisolierungen ist die Wärmeleitzahl λ (Lambda). Je kleiner sie ist, desto bessere Eigenschaften der Wärmeisolierung, bezogen auf das Volumen, weist das gegebene Material auf.

Bei Porenbeton hängt die Wärmeleitzahl vor allem von der Rohdichte ab. Porenbeton mit kleinerer Rohdichte hat eine geringere Wärmeleitzahl λ und hat somit bessere Werte in der Wärmedämmung. Die Untersuchungsergebnisse für λ sind jedoch für die einzelnen Hersteller nicht identisch. Der Porenbeton unseres Herstellers zeichnet sich durch einen ausgezeichneten Wärmeschutz aus - die Ergebnisse werden in der unten angeführten Tabelle zusammengefasst:

  λ-Werte (W/mK) des SOLBET - Porenbeton
Sorte PP2-0,4 PP3-0,5 PP4-0,6
λ (W/mK) 0,10 0,14 0,16

 

*auf der Grundlage der Untersuchungsberichte für Porenbeton (FMPA Cottbus)

Unmittelbar aus der Wärmeleitzahl λ geht ein anderer allgemein gebrauchter Faktor hervor, d.h. die Wärmedurchgangszahl U, deren Wert sich auf die Wanddicke des Porenbetonsteins bezieht.

In Bezug auf ein Einfamilienhaus sollte der Wert der Wärmedurchgangszahl für die Außenwände nicht mehr als 0,50 (W/m2K), und für Zwischenwände nicht mehr als 0,30 (W/m2K) betragen.

Die einschichtige Wand unseres Porenbetonsystems zeichnet sich durch eine Wärmedurchgangszahl U auf dem Niveau von 0,27 (W/m2K) aus, bei der die Wandstärke des Mauerwerks 365 mm beträgt.  Im Vergleich wird eine annähernde Wärmedurchgangszahl U im porösen Ziegeln erst bei einer Wandstärke von 500 mm erreicht.

U-Wert (W/m2K) *
Sorte des Porenbetons Wanddicke [mm]
365 300 240
PP2-0,4 0,27 0,32 0,40
PP4-0,6 0,53 0,63 0,77

 

* auf der Grundlage der Untersuchung des angegebenen Wertes der Wärmeleitfähigkeit λ für Porenbeton

Mitentscheidend für die Wärmeisolierung, außer den Eigenschaften des Materials selbst, ist aber auch die Art und Weise der Errichtung des Mauerwerks selbst. Zur Herstellung von Wänden aus unseren Porenbetonplansteinen, wird die Verwendung des, mit unseren Porenbetonsteinen mitgelieferten, Dünnbettmörtels empfohlen.

Dieses Verfahren gewährt die Einhaltung einer millimeterdicken horizontalen Fuge, wodurch die Wände thermisch-homogen werden. Die Feder- und Nut-Verbindungen ermöglichen den Wegfall von aufwendigen Stoßfugen.